Ein Trainingsflug eines 59-jährigen Deutschen endete am Mittwoch schmerzhaft. Kurz vor der Landung erwischte ihn nämlich eine Windböe ...
Von der Emberger Alm aus startete der 59-jährige deutsche Staatsbürger mit seinem Paragleitschirm auf seinen Fortbildungsflug nach Greifenburg. Nur wenige Momente vor der Landung nahm alles eine gefährliche Wendung. „Im Zuge des Landeanflugs versetzte es ihn, vermutlich aufgrund starken Ostwindes, seitlich, sodass die Höhe für einen gesicherten Landeanflug nicht mehr erreicht werden konnte“, berichtet die Polizei.
Dann kam noch Pech hinzu, denn in dem Bereich hätte es ausreichende freie Flächen gegeben. „Der 59-Jährige landete in einer Holzhütte“, so die Polizei. Der Mann riss ein Loch in das Ziegeldach und war dort gefangen – sein Schirm hing auf der anderen Seite herunter.
Rettung über Leiter
„Wir konnten den Piloten mittels TMB-32 und einem Sicherungsseil entsprechend absichern, bis die Leiter zur Bergung im Inneren des Gebäudes aufgebaut war“, beschreibt die FF Greifenburg, die mit 10 Einsatzkräften ausgerückt war, die Rettung.
„Anschließend konnte der Pilot selbst über die Leiter hinabsteigen und wurde von der Rettung versorgt. In der Zwischenzeit wurde der Gleitschirm übers Dach geborgen und konnte unbeschadet übergeben werden.“ Der Mann kam zum Glück nur mit leichten Verletzungen und einem ordentlichen Schrecken davon.
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