Zwei Füße, zwei Beine, ein Rumpf, zwei Hände, zwei Arme, ein Kopf, zwei Augen und ein Gehirn - die Spieler von Frankreich und Senegal mögen sich in vielerlei Hinsicht gleichen, aber bei einer Sache unterscheiden sich die WM-Kader der „Equipe Tricolore“ und „Teranga-Löwen“ beinahe wie Tag und Nacht! Allein drei Akteure aus der „Les Bleus“-Startelf sind so viel wert wie der 26-Mann-Kader der Senegalesen …
Während die Franzosen auf einen Gesamtmarktwert in Höhe von rund 1,53 Milliarden Euro taxiert werden, sind die Senegalesen gerade einmal 478,1 Millionen „wert“. Freilich: Genauso wie Geld nicht Fußball spielt und auch keine Pokale gewinnt, hilft einem Teamchef, egal ob er Didier Deschamps oder Pape Bouna Thiaw heißt, der bloße Marktwert seiner Spieler nichts, wenn es um Titelgewinne geht.
Fußballerische Qualität der Sonderklasse
Klar ist aber auch, dass man als Trainer gut damit leben kann, wenn man Marktwert-Kaiser wie Kylian Mbappé (Real Madrid, 200 Millionen Euro), Michael Olise (FC Bayern, 150 Millionen Euro) oder Désiré Doué (PSG, 120 Millionen Euro) im eigenen Team weiß. Also Spieler, die einen abstrakten Marktwert in der Realität mit fußballerischer Qualität der Sonderklasse ausfüllen können.
Afrika-Cup-Sieger der Herzen von 2025/26
Bizarr: Allein diese drei (!) Spieler sind in etwa so viel wert wie der gesamte Kader des Afrika-Cup-Siegers der Herzen von 2025/26. Bei denen die teuersten Spieler Iliman Ndiaye (Everton, 55 Millionen Euro), Ismaïla Sarr (Crystal Palace, 40 Millionen Euro) und Pape Gueye (Villarreal, 40 Millionen Euro) heißen.
Der frühere Salzburger und Ex-Liverpool-Star Sadio Mané (126 Länderspiele und 54 Tore vor WM-Beginn!) ist bei Senegal zwar noch immer gesetzt, wird aber im bereits höheren Fußballer-Alter von 34 Jahren „nur“ mehr auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro taxiert. Er spielt aber auch seit 2023 nur mehr in der Liga von Saudi-Arabien. Zum Vergleich: Im Jahr 2019, also zu seiner Hochzeit bei den „Reds“, galt Mané noch als rund 150 Millionen Euro „schwer“ ...
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