In 430 Strophen erzählt Ulrich von Lichtenstein vom Ritterturnier zu Friesach, das er auf einer Minnefahrt zu einer Dame besucht haben will. Heuer, 800 Jahre später, wird es nachgespielt – in Erinnerung an das legendäre Turnier von 1224, das jedoch nie stattgefunden hat ...
„Man kämpfte so den ganzen Tag und jeder fand, was er begehrt’: Die einen stachen in Hochgefühl, die andern nur für den Gewinn, und mancher Ritter ritt den Tjost (den Lanzenkampf, Anmerkung) nur für die edlen, schönen Frau’n.“ Ulrich von Lichtenstein (um 1200-1275) verfasste 1255 die lyrische Dichtung „Frauendienst“ und beschrieb darin in 430 Strophen das Turnier zu Friesach.
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