„Das Beste für alle“

Burgenland-Rebell (69) will in den Nationalrat

Burgenland
01.07.2024 15:07
Porträt von Karl Grammer
Porträt von Christian Schulter
Von Karl Grammer und Christian Schulter

Manfred Kölly kann es einfach nicht lassen. Der ehemalige Bürgermeister von Deutschkreutz (Burgenland) und „Die Gelben“ machen gemeinsame Sache. Der 69-Jährige will mit dem Bündnis zur Nationalratswahl im Herbst antreten.

Begonnen hatte die politische Karriere in Deutschkreutz, als Manfred Kölly 1992 in den Gemeinderat eingezogen ist. 2002 wurde er mit 58 Prozent zum Bürgermeister gekürt. Erst im Herbst 2021 übergab er das Zepter an seinen Nachfolger.

Immer am Drücker
In den Jahren von 2000 bis 2005 und von 2010 bis 2020 saß Kölly als Abgeordneter auch im Landtag. Einst FPÖ, führte er später die eigens gegründete Freie Bürgerliste und danach die Liste Burgenland an.

Partei macht mobil
In drei Wochen feiert der ehemalige Ortschef seinen 70. Geburtstag. Ruhe ist aber noch lange nicht eingekehrt. Jetzt macht der stets umtriebige Langzeitpolitiker für die Wahl des Nationalrates am 29. September mobil, und zwar für das Bündnis Die Gelben (BGE).

„Das Beste für alle“, lautet der Slogan der Partei. Gefragt sind ausreichend viele Befürworter, die die Unterstützungserklärung unterzeichnen, die schon im Internet kursiert – die Frist läuft ab 9. Juli.

Ausgedruckt zur Wohnsitzgemeinde bringen, unterschreiben, bestätigen lassen – der Aufruf zur ...
Ausgedruckt zur Wohnsitzgemeinde bringen, unterschreiben, bestätigen lassen – der Aufruf zur Unterstützung kursiert bereits im Internet.(Bild: Karl Grammer)

Unzufrieden mit Politik

Zu seiner Motivation sagt Kölly vorläufig nur so viel: „Die Unzufriedenheit mit der derzeitigen Politik ist sehr groß. Ein neuer Stil ist gefragt. Am Donnerstag präsentieren wir alle Details dazu.“

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