Drei ehemalige SSM-Absolventen blickten auf die Vorzüge des Modells zurück. Segler Lukas Haberl wurde zu den Olympischen Spielen verabschiedet und will dort die erste Medaille eines SSM-Absolventen seit 2008 holen.
Zum anstehenden Schulabschluss lud das Nachwuchsleistungssport-Modell Salzburg zum jährlichen Treff, wo im Sportzentrum Rif drei ehemalige Absolventen auf ihre Zeit im SSM zurückblickten. Lisa Dengg, Paul Stapelfeldt und Lukas Haberl sind sich einig, dass ihnen dieses Modell ermöglicht hat, neben der schulischen Ausbildung ihre sportlichen Ziele zu verfolgen. „Das SSM hat mir die Chance geboten, die zwei Bereiche Sport und Schule zu vereinen, die ansonsten nicht so möglich gewesen wären“, sagt Eisbulle Stapelfeldt. Der 25-Jährige feierte erst vor wenigen Wochen in Tschechien sein WM-Debüt und bereitet sich aktuell auf die neue Saison vor.
Eine Premiere feiert auch Nacra 17-Selger Lukas Haberl. Der Wahl-Salzburger nimmt heuer seinen ersten Olympischen Spielen teil. Mittwoch reist er erneut für einen Trainingsblock nach Marseille, um sich auf dortigen Verhältnisse perfekt einzustellen. „Wir sind jedes Jahr sechs bis sieben Wochen dort gewesen und haben trainiert“, kennt der 25-Jährige die französische Hafenstadt bereits gut. „Bei wenig Wind haben wir einen super Speed. Bei solchen Bedingungen können wir sicher aufzeigen“, hofft der UYC Mondsee-Athlet.
Judoka Lisa Dengg freut sich, neben ihre aktiven Rolle als Sportlerin ein zweites Standbein aufzubauen. Im sogenannten Gender Traineeprogramm kann sie ihren Master in Sportwissenschaften abschließen, arbeitet als Trainerin und kann trotzdem ihren Zielen nachgehen. „Es werden Trainingslager oder Nationalteam-Einsätze ermöglich. Da wird geschaut, dass der Sport nicht auf der Strecke bleibt“, betont die Bischofshofenerin.
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