Fr, 17. August 2018

Nach Coup in Asten

03.12.2012 17:21

Bank in OÖ von Duo überfallen - Profis erneut am Werk?

Zwei maskierte Unbekannte haben Montag früh eine Bank in Oberösterreich überfallen. Die Täter waren laut Polizei unter anderem mit einer Maschinenpistole bewaffnet, bedrohten damit die Mitarbeiter des Geldinstituts in Laakirchen und fesselten sie. Das Duo konnte mit Beute in unbekannter Höhe flüchten - die Fahndung läuft. Aufgrund vieler Parallelen schließt die Polizei nicht aus, dass es sich um dieselben Täter handeln könnte, die bereits Ende Oktober in Asten eine Bank überfallen hatten.

Die Räuber waren vor Öffnung der Filiale über ein Kellerfenster ins Innere des Geldinstituts im Bezirk Gmunden gelangt. Dort passten sie ab 7.50 Uhr nach und nach drei Filialmitarbeiter ab. Die Täter bedrohten die Angestellten mit einer Maschinenpistole sowie einer Pistole mit Schalldämpfer und fesselten sie mit Kabelbindern.

Opfer befreien sich und lösen Alarm aus
Dann nahmen sie ihnen die Schlüssel zum Tresor ab und räumten diesen in aller Ruhe aus. Daraufhin verließen die zwei dunkel gekleideten und mit Sturmhauben maskierten Männer die Filiale und flüchteten mit einem dunklen BMW älteren Baujahres. Ob es einen weiteren Komplizen gegeben hat, ist unklar.

Die Opfer konnten sich nach der Flucht der Täter selbst befreien und Alarm auslösen. Alle drei Personen blieben bei dem Überfall unverletzt, standen aber schwer unter Schock. Sie mussten vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut werden.

Fluchtwagen mit gestohlenen Kennzeichen entdeckt
Der Fluchtwagen (Bild 5) wurde wenig später nahe der Westautobahn auf dem Parkplatz einer Wohnanlage gefunden. Er war vor einigen Tagen in Pupping im Bezirk Eferding gestohlen worden. Die montierten tschechischen Kennzeichen waren ebenfalls gestohlen. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter das Fahrzeug gewechselt haben.

"Die Parallelen zu dem Überfall am 23. Oktober in Asten sind mehr als auffällig", wie Oberst Gottfried Mitterlehner, Chef des LKA Oberösterreich, gegenüber der "Krone" erklärte. Auch damals hatten bewaffnete Räuber einen minutiös geplanten Überfall auf ein Geldinstitut in der Ortschaft verübt. Die Täter fesselten dabei eine Putzfrau sowie acht Angestellte, sperrten die Opfer in den Tresorraum und entkamen (siehe Infobox).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.