Thanksgiving-Fest
Begnadigt: Obama lässt “Cobbler” und “Gobbler” leben
Gemäß der US-Tradition bleibt den rund 20 Kilogramm schweren Federtieren das Hackebeil erspart. Die rundlichen Vögel landen nicht auf dem Teller, wie das zu Thanksgiving üblich ist, sondern auf dem Landsitz des ersten US-Präsidenten George Washington in Mount Vernon im Bundesstaat Virginia. Dort dürfen sie ihren Lebensabend verbringen.
Cobbler wird das in Ehren tun. Die Amerikaner wählten ihn - erstmals per Abstimmung über die Facebook-Seite des Weißen Hauses - zum "Nationalen Thanksgiving-Truthahn 2012".
Der Putenschmaus ist für die Amerikaner der Höhepunkt ihres Erntedankfestes. Rund 45 Millionen Truthähne landen am Thanksgiving-Tag in den Backrohren der Amerikaner. John F. Kennedy war der erste Präsident, der 1963 einen Truthahn begnadigte. Vor mehr als 20 Jahren führte dann der damalige Präsident George Bush sen. die alljährliche Zeremonie ein.
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