So, 23. September 2018

Nachbarn im Streit

18.10.2012 09:08

Ex-Häftling gesteht Brandstiftung in Wr. Neustadt

Er ist für die Polizei kein Unbekannter: Wegen Mordversuchs an einem Mädchen war der heute 53-Jährige 18,5 Jahre in Haft. Nun hat er gestanden, am 28. September die Fußmatte vor der Tür eines 68-jährigen Nachbarn in Wr. Neustadt angezündet zu haben. Der Verdächtige wurde in die Justizanstalt der niederösterreichischen Stadt eingeliefert.

Der Ex-Häftling war wütend gewesen, dass der Nachbarssohn ihm nicht beim Getränkeschleppen helfen wollte, hieß es seitens der Exekutive. Wie berichtet, hatte das Feuer dann von der Fußmatte auf die Wohnungstür im Erdgeschoß übergegriffen. Starke Rauchentwicklung im Stiegenhaus erschwerte die Flucht der Bewohner.

Der 68-Jährige zog sich Brandverletzungen an der Hand zu. Zwei weitere Bewohner, 46 und 80 Jahre alt, erlitten Rauchgasvergiftungen. Alle drei konnten das Spital nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.