Der Beschluss der Kandidatenliste erfolgte erstmals in einer offenen Abstimmung. Bei der Präsentation betonten die Freiheitlichen ihre Geschlossenheit.
Als letzte Landtagspartei haben nun auch die Freiheitlichen ihre Kandidatenliste für die Landtagswahl präsentiert. Spitzenkandidat wird Landesparteiobmann Alexander Petschnig, an zweiter Stelle steht Klubobmann Johann Tschürtz. Danach folgen der Landtagsabgeordnete Markus Wiesler, der Nationalratsabgeordnete Christian Ries und Michaela Brandlhofer, Obfrau von „Burgenländer in Not“.
Positiv gestimmt
Die Listenreihung sei im Landesparteivorstand im Zuge einer offenen Abstimmung einstimmig beschlossen worden, betonten Petschnig und Tschürtz. Angesichts dieser Geschlossenheit innerhalb der Partei sei man auch positiv für den Urnengang gestimmt, so Petschnig. Das Ziel sei das Brechen der SPÖ-Absoluten. Außerdem zeigte sich der FPÖ-Chef zuversichtlich, ein fünftes Mandat im Landtag zu erreichen. Derzeit haben die Freiheitlichen vier Sitze. Auch einer Regierungsbeteiligung ist man nicht abgeneigt, allerdings nicht um jeden Preis.
Im Superwahljahr ist alles möglich
Tschürtz, der nun erstmals seit langer Zeit nicht mehr in der ersten Reihe steht, stellte sich voll hinter Petschnig. Es sei eine „schöne Aufgabe“ den Listenersten zu unterstützen. Hinsichtlich der Gerüchte, dass er Richtung Bund schiele, meinte Petschnig, in einem Superwahljahr seien viele Dinge offen. Das müsse man aber erst dann bewerten, wenn es eintritt.
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