Um ihre Schulden "aktiv" zu managen, verfielen in den Jahren vor der Finanzkrise viele Bürgermeister auf die Idee, Franken-Kredite aufzunehmen oder riskante Zins-Swaps einzugehen. Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer bestätigt, dass man seit 2009 in rund 50 Fällen (Gesamtsumme 40 Millionen Euro) Vergleichslösungen mit den jeweiligen Banken ausverhandelt hat.
Etliche Fälle noch ungelöst
Durch den Anstieg des Franken drohten hohe Verluste. Vor allem mit kleineren Gemeinden konnten schon Lösungen gefunden werden. Etliche Fälle, vor allem in Niederösterreich, seien noch in Verhandlung. Vor Gericht landeten bis jetzt zwei Fälle von größeren Städten, wo es um dreistellige Millionenbeträge geht: St. Pölten prozessiert mit Raiffeisen NÖ, Linz mit der BAWAG. Es geht darum, wer für die Verluste aus der Spekulation geradestehen muss.
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