Kaltblütige Morde

Kärnten: Das sind die wahren Protokolle des Bösen

Kärnten
13.04.2024 10:01

Einen Streifzug durch die grauenvolle Welt der Verbrechen in Kärnten: Der Griffner Valentin Hauser lässt zwölf Kriminalfälle im Werk „Protokolle des Bösen“ wieder lebendig werden.

Tödliches Gift in der Schaumrolle, ein Schuss aus dem Revolver, die grausame Geschichte einer Mutter, die ihr eigenes Kind ermordet, zerstückelt, entsorgt...

Grauenvolle Morde sind im Zeitraum von 1897 bis 1964 in Kärnten – vom Lavanttal bis Oberkärnten – passiert. Zwölf dieser blutrünstigen Verbrechen wurden von Valentin Hauser (75) aus Griffen in eine aufregende Erzählung verpackt.

„Zwei Jahre habe ich daran gearbeitet“, sagt Hauser. Für das mittlerweile siebente Buch hat der Griffner 1700 Stunden Recherche aufgewendet, ist 6400 Kilometer gefahren, hat 59 Stunden telefoniert und 400 Mails geschrieben. „Ich war in Archiven in Wien, Graz, Klagenfurt. Bei diesen spektakulären Fällen wurden neun Männer, acht Frauen und zwei Kinder ermordet. Oft sind mir beim Durcharbeiten des Materials Schauer über den Rücken gelaufen.“

Kaltblütige Morde: Von vergifteten Schaumrollen bis zum Revolver
So hat eine Bäuerin ihren Knecht dazu überredet, ihren Mann zu töten: „Sie hatte beim Kirchtag eine Schaumrolle vergiftet, die er aber nicht essen wollte. Ihr erstes Opfer war dann die Schwägerin.“ Ein halbes Jahr später wurde Mathias Weißenegger aus dem Lavanttal mit einem Revolver erschossen. Auch in Griffen ist ein wohlhabender Bauer kaltblütig umgebracht worden. „Der Knecht ist für seine Geliebte zum Raubmörder geworden.“

Das Buch „Protokolle des Bösen. Gewaltverbrechen in Kärnten“ – mit 42 Fotos und 192 Seiten – ist im Hermagoras Verlag erschienen. Am 26. April (19.30 Uhr) liest der Autor im Kultursaal in Griffen.

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