„Mit.Chancen.Wachsen“ soll der Nachwuchs von armutsbetroffenen Familien können. Der Bedarf ist groß.
Mit dem neuen Förderfonds sollen armutsbetroffene Familien in ganz Österreich unterstützt werden. Ausgaben für Hygieneartikel wie Windeln, aber auch für Babynahrung und Kleidung, aus der die Kleinen ohnehin nur allzu schnell wieder herauswachsen, sowie Kinderzimmerausstattung wie Gitterbett oder auch Lauf- oder Fahrräder sollen damit abgedeckt werden. Außerdem soll das Geld des Fonds auch bei Ausgaben für Kinderbetreuungseinrichtungen oder bei gesundheitsspezifischen Ausgaben wie Therapien, Medikamenten und ähnlichem verwendet werden.
Dass der Bedarf bei kleinen Kindern enorm ist, weiß Judith Ranftler, die den Bereich „Kinderarmut abschaffen“ bei der Volkshilfe Österreich mit aufgebaut hat. „Unsere soziale Arbeit mit den Familien hat in den vergangenen Jahren gezeigt, wie enorm der Bedarf ist, den es schon bei den Kleinkindern gibt. Diese Kinder wollen wir nun noch gezielter unterstützen“, erklärt sie.
Auch Burgenlands Volkshilfepräsidentin Verena Dunst hebt hervor, wie wichtig gerade die Frühförderung der Kleinsten sei.
„Armut hat weitreichende Auswirkungen auf das Leben eines Kindes“, so Dunst. „Besonders in den ersten Lebensjahren. Wachstum, Sprachentwicklung, Motorik, Spieltrieb, Teilhabe, viele Bereiche können negativ beeinflusst sein. Um diesen Entwicklungen möglichst früh und damit möglichst nachhaltig vorzubeugen, unterstützen wir als Volkshilfe jetzt auch gezielt Babys und Kleinkinder bis zu 6 Jahren.“
Und auch diesmal bittet Dunst: „Nicht warten, bis alles zu spät ist! Wir können schnell helfen und Schlimmeres abfedern, wenn die Familien rechtzeitig zu uns kommen!“
Mehr Information und das Antragsformular finden betroffene Familien unter: https://www.volkshilfe.at
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