In einigen E-Mails und SMS soll es dabei um den Mord bzw. um die Planung der Tat gegangen sein, berichtet die Tageszeitung "Dolomiten". Auch sollen die beiden Seiten im Internet geöffnet haben, die mit dem mutmaßlichen Tathergang zu tun haben könnten. Ermittler aus Deutschland, die mit dem Fall betraut sind und auch eng mit österreichischen Behörden kooperieren, hatten Computer und Handys beschlagnahmt, nachdem die beiden ins Visier der Ermittler geraten waren.
Über die Handys der Verdächtigen soll es den Ermittlern zudem gelungen sein, die Aufenthaltsorte der 36-Jährigen und ihres Freundes nachzuzeichnen. Und diese sollen sich laut der Zeitung mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen decken. Die Südtirolerin und der 43-jährige Deutsche befinden sich seit 16. Mai in U-Haft. Bisher wiesen sie alle Vorwürfe von sich.
Opfer narkotisiert und erschlagen
Das Opfer stammte ursprünglich aus Vahrn bei Brixen. Zuletzt war der 40-Jährige im Bodensee-Raum wohnhaft, wo er mit Südtiroler Spezialitäten handelte. Am 25. April stießen Polizisten bei der Suche nach dem in Tirol und der Schweiz umherstreifenden Braunbären "M13" auf seine Leiche. Der leblose Körper wurde auf einem Hang unterhalb einer Straßenkehre entdeckt.
Bei der Obduktion einen Tag später stellte sich heraus, dass es sich um ein Gewaltdelikt gehandelt hatte. Das Opfer dürfte mit einem stumpfen Werkzeug geschlagen worden sein und dadurch ein Schädelhirntrauma erlitten haben. Wie eine Blutuntersuchung ergab, soll der 40-Jährige zuvor narkotisiert worden sein. Außerdem wies die Leiche Gewaltmerkmale am Hals auf. Die mögliche Tatwaffe ist unbekannt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.