Rache für totes Kind
Uni-Professor plante Massaker an US-Schule
Rainer Klaus R. - laut US-Berichten in Hamburg promoviert - machte demnach die Schulleitung für den Selbstmord seines Sohnes vor vier Monaten verantwortlich. Mitschüler sollen den 14-Jährigen gehänselt haben, während Lehrer und Direktor tatenlos zusahen.
Das erste Feuer soll R. am 4. Juli auf dem Gelände der University High School in Irvine gelegt haben. Darauf folgten vier weitere Brandstiftungen. Einmal brannte ein Plastiksessel, ein anderes Mal Büsche und Bücher. Zuletzt legte der Professor, der an der University of California unterrichtete, ein Feuer im Garten des stellvertretenden Schulleiters. Kurz darauf wurde der Verdächtige verhaftet, kam jedoch gegen Kaution wieder auf freien Fuß.
Massaker-Pläne brachten ihn hinter Gitter
Drei Tage später entdeckten Ermittler allerdings E-Mails, die R. an seine Frau und an sich selbst gesandt hatte, in denen er seinen Rachefeldzug detailliert darstellte. Darin beschreibe er, dass er die Highschool niederbrennen wolle, sexuelle Übergriffe plane, Waffen kaufen und anschließend ein Blutbad anrichten wolle, heißt es.
Sowohl Lehrer als auch Schüler sollten demnach für den Tod seines Sohnes büßen. Nach der Tat wollte sich R. laut seinen E-Mails selbst erschießen. Nun sitzt er in Haft, am 8. August wird er vor Gericht gestellt.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.