Mit Bronze holte sich der Ländle-Judoka Laurin Böhler erstmals seit fünf Jahren - damals gab es für ihn in Düsseldorf ebenfalls Rang drei - wieder eine Medaille bei einem Grand Prix-Event. Trotz der Freude über den großen Erfolg blieb der 29-Jährige selbstkritisch.
„Eigentlich war für mich noch mehr möglich“, sagte Laurin Böhler lächelnd, nachdem er sich am Sonntag beim Grand Prix in Linz in der Klasse bis 100 Kilogramm Bronze geholt hatte. „Ich hatte Leonardo Goncalves, der später Gold holte, im Viertelfinale schon am Rande einer Niederlage. Der war körperlich schon tot. Leider habe ich es nicht geschafft, den Sack zuzumachen.“
Sieg über „Angstgegner“
Dennoch war der 29-Jährige mit seinem Auftritt zufrieden. „Nach den Siegen bei den European Open-Turnieren in Györ und Warschau hat das Selbstvertrauen sehr gut gepasst“, sagte Böhler, der sich in Linz besonders über seinen Erstrunden-Ippon-Sieg gegen den Italiener Gennaro Pirelli freute. „Gegen ihn hatte ich Anfang des Jahres verloren und er liegt mir eigentlich gar nicht.“
Jagd nach Olympia-Ticket
Gestern reiste der Heeressportler mit Freundin Lubjana „Lulu“ Piovesana - die in Linz in Runde eins scheiterte - ins Trainingslager nach Tschechien. „Kommende Woche geht es dann weiter zu den Grand Slams. Zuerst nach Tiflis und dann nach Antalya. Dort möchte ich möglichst viele Punkte holen und meine Olympia-Chance wahren.“
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