Sieben Geldhäuser wurden um zwei Noten zurückgestuft, sechs weitere um jeweils eine Stufe. Wie bei Italien ist auch bei den Kreditinstituten der Ausblick negativ, das heißt, mit weiteren Herabstufungen muss gerechnet werden.
Italiens Kreditwürdigkeit gesenkt
Die Senkung der Kreditwürdigkeit Italiens - die Bewertung von Staatsanleihen wurde um zwei Stufen von "A3" auf "Baa2" herabgesetzt (siehe Infobox) - hatte Moody's in der vergangenen Woche damit begründet, dass die Kosten für die Refinanzierung der Staatsschulden weiter steigen dürften. Zudem könnte das Land angesichts eines Vertrauensverlustes seien Zugang zum Finanzmarkt verlieren, so die Argumentation der Ratingagentur.
Angesichts einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Entwicklung in Italien, die durch sinkendes Wachstum und steigende Arbeitslosenzahlen deutlich werde, steige auch das Risiko, die Einsparungsziele zu verfehlen. Dies würde sich dann wiederum negativ auf das Vertrauen am Markt und die Möglichkeiten zur Beschaffung frischen Geldes auswirken, hatte es geheißen.
Die Agentur hatte sogar mit einer weiteren Herabstufung Italiens gedroht, sollten sich die Konjunkturaussichten weiter verschlechtern oder die Umsetzung von Reformen stocken.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.