Nach der Hammer-Sperre gegen fünf Rapid-Spieler müssen die Wiener am Sonntag bei Austria Klagenfurt umstellen. Im entscheidenden Spiel um den Einzug in die Meistergruppe - wo beiden Klubs theoretisch ja ein Remis reicht - fehlen somit 14 Bundesliga-Tore und der etatmäßige Einser-Keeper.
Ansturm auf Klagenfurt! Die Fans von Rapid Wien sind nach den harten Strafen, welche die Bundesliga nach dem Derby-Skandal verhängt hat, heiß aufs Endspiel um den Einzug in die Meisterrunde im Wörthersee Stadion! Am Dienstag wurden bereits mehr als 5000 Tickets verkauft - mit mehr ist wohl im Laufe der Woche zu rechnen.
Diese Spieler fehlen in Klagenfurt
Sportlich haben die Kärntner nun eine vermeintlich leichtere Aufgabe vor sich. Denn fünf Rapid-Spieler sind aufgrund der Maßnahmen für zumindest dieses eine Spiel gesperrt.
Rapid legt Protest gegen Strafen ein
Mittlerweile hat sich Rapid am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz ausführlich zu Wort gemeldet. Präsident Alexander Wrabetz kündigte einen Protest gegen die Spielerstrafen und die sofortige Umsetzung des Maßnahmenkatalogs an.
Maulkorb für Klagenfurt-Kicker
„Ich möchte dieses Urteil nicht kommentieren. Wir bereiten uns auf ein wichtiges Spiel vor, konzentrieren uns nur auf uns“, hält sich Klagenfurt-Coach Peter Pacult aus der Thematik raus.
Auch den Spielern der Austria wurde in der Früh gleich ein Maulkorb verpasst. Vizekapitän Christopher Cvetko: „Wir sollen laut Verein nichts zu diesem Thema sagen, freuen uns aber auf das Match. Das ist ein großes finale für uns. Wir haben alles selber in der Hand.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.