"Der Pkw war in einer Hauseinfahrt abgestellt, die abschüssig ist", schilderte ein Polizist. Der stark alkoholisierte Burgenländer habe mit einem Ziegelstein die Heckscheibe eingeworfen und es schließlich nach einigem Hin und Her geschafft, die Fahrzeugtüre zu öffnen. Dann setzte er sich in den Wagen, konnte damit allerdings nur zurückrollen, weil ihm der Autoschlüssel zum Starten fehlte.
Polizisten holen Betrunkenen aus Auto
Die Rückwärtsfahrt endete jedoch an der Mauer. Anschließend soll der 29-Jährige zudem mit einem Leatherman-Messer gegen die Scheibe der Fahrertür geschlagen haben. Die von der Ehefrau des Autobesitzers alarmierten und mittlerweile eingetroffenen Polizisten holten ihn schließlich aus dem Wagen und brachten ihn zur Dienststelle.
"Hat bestritten, dass er etwas mit der Tat zu tun hat"
Den Alkotest verweigerte der 29-Jährige – genauso wenig aufschlussreich verlief die erste Einvernahme. "Er hat sogar bestritten, dass er etwas mit der Tat zu tun hat", so ein Beamter. Polizisten brachten den Burgenländer deshalb zur Ausnüchterung nach Hause. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechnen.
"Die Frage ist: Was hat er vorgehabt?", meinte ein Polizist. In Betracht kämen sowohl versuchter Diebstahl als auch unbefugte Inbetriebnahme eines Kraftfahrzeugs. Falls der Wagen auf öffentliches Gut gerollt sei, dann würden den Mann außerdem noch die rechtlichen Konsequenzen im Zusammenhang mit Alkohol am Steuer treffen.
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