Dumm gelaufen

Vom Rausch aufgewacht, in Schubhaft gesteckt

Oberösterreich
07.01.2024 17:00

Das Erwachen nach dem Rausch war bitter für einen 20-jährigen Albaner, der im Mühlviertel von der Polizei geweckt wurde. Denn der junge Alkolenker, der bei laufendem Motor geschlafen hatte, wanderte direkt in Schubhaft, hätte nämlich nicht mehr in Österreich sein dürfen.

Gegen 6.45 Uhr früh entdeckten Polizisten einen Pkw in Unterweitersdorf mit laufendem Motor - am Fahrersitz schlief der Lenker tief und fest. Nach dem Wecken kam der Alkotest und der ergab noch immer 1,2 Promille. Das hätte für viel Ärger schon gereicht, denn offiziell galt der 20-Jährige nun als Alkolenker: Führerschein weg!

Ungemach wurde bei Identitätsfeststellung noch größer
Doch das Ungemach wurde noch größer, als die Beamten die Identität des Rauschigen überprüften. Denn es handelte sich um einen Albaner, der bereits seit August im Schengen-Gebiet aufhältig ist und zwischenzeitlich nie ausgereist war. Damit war die maximale Aufenthaltsdauer von 90 Tagen überschritten. Die Folge: Festnahme und Überstellung zur Fremdenpolizei nach Wels.

Noch mehr Ärger gibt es, weil der Albaner, der vor der Festnahme auch schon in Wels lebte, dort nicht gemeldet war und er weder Pass noch Personalausweis dabei hatte. Jetzt wird der 20-Jährige abgeschoben bzw. er muss ausreisen und bekommt eine ganze Menge Anzeigen mit auf den Weg.

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