„Unternimmt nichts“
Kiew: Russland blockiert Austausch von Gefangenen
Der Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments, Dmitro Lubinez, hat Russland vorgeworfen, den Austausch von Kriegsgefangenen zu blockieren. „Der Austausch findet nicht statt, weil Russland das nicht will“, erklärte Lubinez am Donnerstag im Onlinedienst Telegram. „Alle Initiativen und (...) Bemühungen der Ukraine scheitern an der fehlenden Bereitschaft Russlands, seine eigenen Bürger zurückzuholen.“
In Medien behaupte Moskau aber, dass Kiew „nichts unternimmt, um seine Krieger zurückzubringen“. Lubinez hatte im August angegeben, dass die Ukraine seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 im Austausch insgesamt fast 2600 ihrer Kriegsgefangenen zurückholen konnte. Im August hatte laut ukrainischen Medien der bisher letzte Austausch stattgefunden.
Ukraine brauchte neues Kriegsgefangenenlager
Anfang November hatte Lubinez erklärt, dass aufgrund einer steigenden Zahl russischer Gefangener in der Ukraine ein neues Kriegsgefangenenlager eröffnet worden sei und Vorbereitungen für den Bau eines weiteren getroffen würden. Beide Seiten sollen jeweils tausende Kriegsgefangene festhalten.







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