Mo, 20. August 2018

Nach Busunglück

22.03.2012 15:51

Belgien nahm Abschied von 7 getöteten Kindern

Mit einem Gottesdienst in einer Kirche in Löwen hat Belgien am Donnerstag von sieben Kindern Abschied genommen, die bei dem Busunfall in der Schweiz vor rund einer Woche ums Leben gekommen waren. König Albert II. und seine Frau Paola sowie Regierungschef Elio Di Rupo waren dabei, als Angehörige letzte bewegende Worte an die Verstorbenen richteten.

Der König und seine Frau schüttelten die Hände der Angehörigen, bei dem Unfall verletzte Klassenkameraden stellten Kerzen auf die Särge. Vor der katholischen Kirche, der ältesten in Löwen, hatten sich Tausende Menschen versammelt, um den Opfern das letzte Geleit zu geben.

Die sieben Kinder im Alter von etwa zwölf Jahren waren im Löwener Stadtteil Heverlee in die Schule gegangen. Die zwei ebenfalls ums Leben gekommenen Betreuer der Schüler sollten in aller Stille beigesetzt werden.

Riesige Trauerfeier in Lommel
Bereits am Mittwoch war im nordflämischen Lommel eine Zeremonie für jene Opfer des Busunglücks abgehalten worden, die von dort stammten (siehe Infobox). Im Unterschied zu Löwen fand sie nicht in einem Gotteshaus, sondern in einer Mehrzweckhalle mit 5.000 Plätzen statt.

Busunglück forderte 28 Tote
Das Busunglück ereignete sich am Dienstagabend vergangener Woche in einem Autobahntunnel im Schweizer Wallis. Die zwei Schulklassen waren auf der Rückreise von einem Skikurs. Der Bus kam aus weiterhin ungeklärter Ursache von der Fahrspur ab und prallte frontal gegen die Wand einer Nothaltebucht.

Von den 52 Insassen wurden 28 getötet, darunter 22 Kinder. Alle 24 weiteren Kinder wurden verletzt. Die letzten drei von ihnen, die noch in der Schweiz behandelt wurden, sollten nach Angaben des belgischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag in die Heimat gebracht werden.

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