Werdegang und Entwicklung des Nationalparks Donau-Auen sind von Beginn an eng mit dem Engagement der Naturschutzorganisation WWF verknüpft. Neben Gewässerrenaturierungen liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Wiederherstellung natürlicher Auwälder. WWF und der Naturpark feierten die 30-jährige Kooperation - mit einer Baumpflanzung.
Die Gründung des Nationalparks Donauauen war nur die Initialzündung: Was folgte, bedurfte genauester Planung. Vom Besucherprogramm über die Gewässergestaltung bis zum Waldaufbau. Bei Letzterem spielt der WWF als Natur- und Artenschutzinstitution eine große Rolle. Zum 30. Jahrestag der Kooperation betonte man nun die Wichtigkeit des gemeinsamen Vorgehens: „Ein ehemaliger Robinien-Forstwirtschaftsbestand wurde etwa mit standorttypischen Baumarten wie Pappeln und Eschen neu bepflanzt“, nennt Nationalparkdirektorin Edith Klauser ein Beispiel: „Für einen Auwald, der sich bestens entwickeln konnte.“
Artenreichtum zielt positiv beeinflusst
WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides lobte wiederum, dass durch die drei Jahrzehnte währende Kooperation die Wiederansiedlung von Seeadlern gelingen konnte: „Durch flussbauliche Maßnahmen haben wir hier gezielt kleine Reservoire geschaffen, die die Grundlage für eine artenreiche geschützte Landschaft bei Österreichs größter Stadt war.“
In Zusammenarbeit von WWF, Nationalpark und viadonau ist aktuell im Rahmen des LIFE Projektes „Dynamic Life Lines Danube“ eine weitere umfassende Gewässervernetzung bei Haslau-Regelsbrunn in Vorbereitung.
Schwarzpappel gilt als „Zukunftsbaum“
Doch auch für die Zukunft der Donau-Auen wird weiterhin gemeinsames Bemühen vonnöten sein: Als sichtbares Zeichen der Kooperation wurden am Donauufer nun junge Schwarzpappeln gesetzt, die die empfindlichen Auen durch Höhen bis zu 30 Meter mit zwei Meter Stammdurchmesser für Fauna und Flora stabilisieren.
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