125.000 Zuschauer kamen zur auch in Oberösterreich stattfindenden Rallye Zentraleuropa, dem vorletzten WM-Lauf. Die „Krone“ sprach mit Geschäftsführer Christian Schacht über das Spektakel, die tolle Zusammenarbeit mit Österreich, seinen persönlichen Glücksmoment und Kritik.
„Krone“: Herr Schacht, gratuliere zur erfolgreichen Premiere der Rallye Zentraleuropa. Wie geht es Ihnen nach diesem Spektakel?
Christian Schacht: Ich bin einfach zufrieden. Es gab keine schweren Unfälle, lauter lachende Gesichter entlang der Strecke, Sonnenschein und wir haben den Weltmeister küren dürfen. Was will man mehr?
Wie intensiv waren die letzten Tage?
Ich war komplett relaxed, denn ich hatte nichts zu tun. Es war schon immer mein Motto: Wenn ich hektisch herumlaufen muss, dann habe ich etwas falsch gemacht.
Über 3000 freiwillige Helfer
Sie hatten aber auch ganz viel Unterstützung, alleine in Oberösterreich gab’s über 3000 freiwillige Helfer
Alleine läuft gar nichts, vor allem das OÖ-Team um Christoph Wohlmuth, Rene Gabriel und Franziska Stadlbauer, die Sekretärin der Gemeinde Peilstein, waren federführend. Sie haben das mit so einem Enthusiasmus und Aufwand betrieben. Das war einfach beeindruckend.
„Grenze, was Regionen verkraften“
Das hat man auch an den Zuschauerzahlen gemerkt, insgesamt waren bei der Rallye 125.000 Fans. Eine beeindruckende Zahl.
Einfach super, wir haben uns bewusst entschieden, eine realistische Zahl zu veröffentlichen. Die 125.000 waren schon die Grenze, was die Regionen hier verkraften können.
Wichtiges Zeichen
Die Idee der länderübergreifenden Rallye ist sehr gut angekommen.
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Freundschaft ist unser wichtigster Ansatzpunkt, es gibt derzeit so viele unschöne Beispiele. Ein ganz wichtiges Signal.
Was war Ihr persönlicher Glücksmoment?
Nachdem der letzte im Ziel war und niemanden etwas passiert ist. Das ist der Moment, wo man sich zurücklehnt und sagt, wo ist mein Bier.
Die Rallye ist auch nächstes Jahr teil des WM-Kalenders. Sehen Sie Verbesserungspotenzial?
Es wird einen Aufarbeitungsprozess geben, wir haben schon viele Sachen erkannt, die wir besser machen wollen. Ja, es hat Probleme gegeben, aber es ist nicht im Chaos geendet. Es waren einfach Sachen, die im ersten Jahr passieren können.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.