Maßgeschneiderte Projekte aus dem Burgenland als Antworten auf europäische Fragen - Zusammentreffen von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit den EU-Kommissaren Nicolas Schmit und Johannes Hahn sowie EU-Botschafter Martin Selmayr im Rahmen der EU-Gipfeltour.
Die Burg Schlaining und der Geschriebenstein waren Schauplatz eines EU-Gipfeltreffens im Burgenland. Im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Nicolas Schmidt, EU-Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, standen aktuelle sozialpolitische und arbeitsmarktpolitische Fragen wie Mindestlohn, Pflege, Arbeitskräftemangel und Lehrlingsausbildung, aber auch leistbares Wohnen. Vom Weg des Burgenlandes, welches sich nicht scheue, eigene Wege zu gehen, zeigte sich Schmidt besonders angetan. Es seien interessante Modelle, sagte Schmidt vor allem im Hinblick auf das Thema Wohnen. „Genau dieses Thema können wir nicht dem Markt überlassen, es braucht öffentliche Modelle, damit Wohnen auch leistbar ist“. Aber auch im Bereich der Pflege habe das Burgenland eine Vorbildfunktion für andere Mitgliedsstaaten, so Schmidt. „Dass burgenländische Projekte wie das Anstellungsmodell im Bereich der Pflege, der Mindestlohn und der landeseigene Wohnbau in Brüssel auf offene Ohren treffen, ist höchst erfreulich“, meinte auch Doskozil.
Mit EU-Kommissar Johannes Hahn, den Doskozil im Beisein von im Beisein von Landesrat Leonhard Schneemann, Landtagspräsident Robert Hergovich und EU-Botschafter Martin Selmayr im Rahmen der EU-Gipfeltour traf, standen Gespräche zur EU-Finanzpolitik auf dem Programm.
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