Geht es nach den Blauen, sollen Radarkästen verschwinden und Klimakleber in Haft: „Ein Schritt zu mehr Freiheit auf den Straßen“
Brumm, brumm: „Freie Fahrt für die Bürger“ fordern die Freiheitlichen in einem neuen Maßnahmenpaket, das für jeden Grünen und Klimaschützer wohl ein Albtraum ist: Nicht nur sollen Klimakleber künftig in Haft wandern, auch das Tempolimit auf den höherrangigen Straßen soll angehoben werden. 150 Stundenkilometer auf geeigneten Autobahnabschnitten und 120 km/h auf den Schnellstraßen will FPÖ-Chef Alexander Petschnig.
Langer Wunschzettel
Zudem will er die vom Land betriebenen Radarkästen wieder entfernen lassen und die S 4 zur Autobahn ausbauen. Petschnig wiederholte auch die Forderung nach einer Verlängerung der A 3 bis zur Grenze zu Ungarn. Außerdem am Wunschzettel: Abschaffung der CO2-Steuer, Senkung der Mineralölsteuer und Spritpreisdeckel.
Burgenland folgt Niederösterreich
„Unsere Maßnahmen sind nicht nur eine Antwort auf die aktuellen Herausforderungen, sondern auch eine Vision für eine Zukunft, in der Freiheit und Mobilität Hand in Hand gehen“, erklärt der Freiheitliche. Erst kürzlich trat auch Niederösterreichs FPÖ-Chef Udo Landbauer für Tempo 150 ein.
Dass die Forderungen der Blauen bei den zuständigen Stellen in Bund und Land auf viel Widerhall stoßen werden, darf allerdings bezweifelt werden.
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