Martin Kotynek verlässt den „Standard“. Er war seit November 2017 Chefredakteur der Tageszeitung. Dessen Agenden werden bis auf Weiteres von Nana Siebert, Petra Stuiber und Rainer Schüller übernommen.
Der Schritt erfolge im gegenseitigen Einvernehmen mit Herausgeber Oscar Bronner und Vorstand Alexander Mitteräcker, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde.
„Unterschiedliche Sichtweisen“
Herausgeber Bronner bedankte sich bei Kotynek „für seine erfolgreiche Arbeit, die die Qualität unseres Journalismus und unsere investigative Kraft massiv gestärkt hat“. Er habe die Tageszeitung in seinem Sinne, „unabhängig, liberal und kritisch“, geführt.
Man habe gemeinsam Meilensteine erreicht, darunter den Vollzug der Integration von Print und Online, in letzter Zeit aber unterschiedliche Sichtweisen, „hinsichtlich unserer Möglichkeiten am Markt und wie wir diesen begegnen sollten“, gehabt, weshalb man im „bestem Einvernehmen“ auseinander gehe.
Kotynek war fünf Jahre bei der „Süddeutschen Zeitung“ tätig, ab 2012 für die „Zeit“. Mit November 2017 wurde er Chefredakteur des „Standard“. Er folgte damit Alexandra Föderl-Schmid nach.










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