„Zeitgenössisches Theater - made im Burgenland“ - das Projekt soll zur Stärkung und Belebung der Kunst- und Kulturlandschaft dienen. Damit beschreitet der Verein Theaterinitiative Burgenland, mit Autor und Regisseur Peter Wagner als Obmann und mit Unterstützung des Landes Neuland im Bereich Theater.
Ob es ein Experiment oder ein dauerhaftes Kapitel der burgenländischen Kulturlandschaft bleibt, wird sich spätestens in drei Jahren zeigen: die Rede ist vom burgenländischen Landestheater der Autoren, welches sich dem zeitgenössischen Theater widmet und vom Land, der Theaterinitiative Burgenland und dem Offenen Haus Oberwart aus der Taufe gehoben wurde. Damit schaffe man eine Plattform für zeitgenössisches Theater, das auf das kreative Potenzial burgenländischer Künstler setzt, sagt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Angelegt ist das Projekt, welches unter der Intendanz von Peter Wagner steht, auf die Dauer von drei Jahren. Die Idee dahinter ist österreichweit einzigartig: jährlich sollen mehrere Uraufführungen aus der Hand burgenländischer Autoren auf die Bühne gebracht werden. „Das Projekt bietet die Möglichkeit, ein Theaterlabor zu schaffen, welches aus dem Land Themen aufsaugt und sie auf künstlerisch-theatralisch-reflektierte Weise zurückgibt“, so Wagner und das nicht nur im OHO, sondern auch in anderen Spielstätten, wie Klagenfurt, dem KUZ Eisenstadt oder der KUGA Großwarasdorf. Der Startschuss fällt mit der Premiere des Stücks „Daphnes Garten“ von Katharina Tiwald am 3. November im OHO.
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