Die Situation war dramatisch: Der Rettungsnotruf war landesweit tot, der Feuerwehr-Notruf funktionierte nur in Unterkärnten und der Polizei-Notruf nur in Ausnahmefällen. Polizei-Sprecher Rainer Dionisio über die Bedeutung der Telefonnummer 133: "Landesweit kommen in einem Jahr 140.000 Notrufe herein – alle zwei Minuten einer." Auch das Rote Kreuz und die Dienstärzte waren nicht erreichbar.
Die Einsatzkräfte schafften es schließlich mit viel Improvisation, die Lage zu stabilisieren. "Über eine spezielle Schaltung war die Polizei-Leitzentrale erreichbar. Sie koordinierte die Rettungseinsätze, die über Handy weitergegeben wurden", so Major Georg Wakonig. "Auf diese Art konnten wir sechs Notrufe erhalten und rasch ausrücken", erklärte Melanie Reiter vom Roten Kreuz.
Die Ursache des Notruf-Totalausfalles lag bei der Telekom. Deren Sprecherin Livia Dandrea-Böhm: "Wir hatten einen Hardware-Defekt in der Vermittlungsstelle Klagenfurt-Süd." Gegen Mitternacht funktionierte dann wieder alles reibungslos.
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