Kein Start im Februar

Flug von privater Raumkapsel zur ISS verschoben

Wissenschaft
17.01.2012 18:24
Ein ursprünglich für Ende Februar geplanter Testflug einer unbemannten "Dragon"-Kapsel der US-Privatfirma SpaceX zur Internationalen Raumstation ISS ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Wie das in Kalifornien ansässige Unternehmen am Dienstag mitteilte, seien in einigen Bereichen noch "zusätzliche Arbeiten" notwendig, um "Sicherheit und Erfolgschancen" der Mission zu verbessern.

Die "Dragon"-Kapsel (Bild) soll als erstes privates Raumschiff an der ISS andocken. Bereits einen Starttermin Ende November hatte SpaceX nicht einhalten können. Die Firma ist eines der Unternehmen, die von der US-Weltraumbehörde NASA finanzielle Zuwendungen erhalten, um Lieferungen und später Astronauten zur Außenstation der Menschheit im Weltall zu befördern. 

Kapsel soll Spaceshuttles ersetzen
Im Dezember 2010 hatte das kalifornische Unternehmen in einem Pilotversuch erfolgreich eine Raumkapsel ins All geschossen und wieder unbeschadet zurück zur Erde gebracht (Bericht in der Infobox). Die "Dragon"-Kapsel könnte die außer Dienst gestellten Spaceshuttles für Flüge zur Raumstation ISS ersetzen. 

Mit der Rückkehr der "Atlantis" auf die Erde war im Juli 2011 nach drei Jahrzehnten das Shuttle-Programm zu Ende gegangen. Seither ist die NASA bei Reisen von Astronauten zur ISS ganz auf die russischen Sojus-Kapseln angewiesen.

SpaceX plant wiederverwendbare Rakete
Erst Ende September vergangenen Jahres hatte SpaceX angekündigt, die erste komplett wiederverwendbare Rakete der Raumfahrtgeschichte entwickeln zu wollen (Bericht in der Infobox). Laut Angaben von Firmengründer Elon Musk ist demnach geplant, dass die erste und zweite Raketenstufe nach dem Aussetzen einer Raumkapsel im All wieder exakt auf jener Startrampe landen, von der sie zuvor abgehoben sind.

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