Tropensturm „Khanun“

Nordkoreaner sollen Kim Jong Uns Porträts schützen

Ausland
10.08.2023 16:09
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Nordkorea haben Staatsmedien angesichts des Tropensturms „Khanun“ die Bevölkerung des Landes aufgerufen, zuallererst einmal die Porträts des kommunistischen Diktators Kim Jong Un sowie dessen Vorgängern schützen.

Das „Hauptaugenmerk“ der Nordkoreaner müsse auf der „Sicherheit“ der in Nordkorea allgegenwärtigen Propagandaporträts, Statuen, Mosaike, Wandgemälde und anderen Denkmäler für die Kim-Dynastie liegen, berichtet staatlichen Zeitung „Rodong Sinmun“.

Darstellungen und Porträts des kommunistischen Machthabers Kim Jong Un, dessen Vater Kim Kong Il und Großvater Kim Il Sung hängen in Nordkorea in jedem Haus und jedem Büro und prägen in überlebensgroßer Form maßgeblich das Straßenbild in Städten.

Sturm traf am Donnerstag auf Südkorea
 „Khanun“ ist am Donnerstag auf die südlichen Küstenregionen Südkoreas getroffen. Das Unwetter ließ Bäume umstürzen, Dächer abreißen und verwandelte Straßen in reißende Flüsse. Wetterdienste warnen vor Überschwemmungen, Schlammlawinen und starken Winden.

Meteorologen zufolge wird Khanun Freitagfrüh auf Nordkorea treffen„Alle Sektoren und Einheiten“ in Nordkorea beteiligten sich an „einer dynamischen Kampagne zur Bewältigung des katastrophalen, anormalen Klimas“, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Mit „starkem Wind, Regengüssen, Flutwellen und hohem Seegang“ sei zu rechnen.

Wegen der schwachen Infrastruktur wirken sich Naturkatastrophen tendenziell stärker auf Nordkorea aus. Weit verbreitete Abholzung machen das Land zudem anfällig für Überschwemmungen. In den 1990er-Jahren starben bei Hungersnöten Hunderttausende, Schätzungen zufolge sogar Millionen Menschen, in Nordkorea.

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