20 Jahre „Hangar 7“

„Irgendwo gibt es einen, der das kann“

TV
13.08.2023 11:00

Ein gemeinsamer Flug brachte Didi Mateschitz (†) und Sigi Angerer (†) auf die Idee des imposanten Bauwerks - der Hangar-7 feiert nun sein 20-Jahre-Jubiläum.

Technik, Architektur, Kunst, Unterhaltung und Kulinarik - es gibt selten Örtlichkeiten, die imstande sind, all das zu vereinen. Der Hangar-7 in Salzburg sollte schon immer mehr als eine moderne „Flugzeuggarage“ für die historische Flotte der Flying Bulls werden. Ein gemeinsamer Flug Ende der 90er in der Chance Vought F4U-4 Corsair ließ die Idee dazu von Red-Bull-Gründer Didi Mateschitz (†) und Flieger-Legende und „Flying Bulls“-Mitbegründer Sigi Angerer (†) heranreifen - vor 20 Jahren, am 22. August, eröffnete das imposante Bauwerk seine Pforten. Zum Jubiläum zeigt ServusTV am 24. August eine Doku (20.15 Uhr), die erlebbar macht, wie viel Aufwand für einen reibungslosen Ablauf im Hangar-7 steckt.

Der in Salzburg lebende Architekt Volkmar Burgstaller plante das Mammut-Projekt: „Ursprünglich war ein Schuhschachtel-mäßiger Hangar-Bau geplant, aber mit der ersten Ideenskizze wurde dies verworfen und die Form eines Flügels weiterverfolgt, die Dynamik und Schwerelosigkeit ausstrahlt.“ Ein Stahltragwerk, bei dem ein Raum von 67 auf 100 Meter frei überspannt wird, entstand - statisch eine Herausforderung. „Es mag ja sein, dass kein Statiker bei uns das berechnen kann, aber irgendwo auf der Welt wird es einen geben, der’s kann. Findet ihn!“, so die Worte von Mateschitz. Zwei Büros aus Stuttgart und London übernahmen die Berechnungen und bestätigten die Machbarkeit des Baus. Jede einzelne Glasscheibe hat eine andere Geometrie. Die spezielle Verglasung macht eine spezielle Form der Gebäudereinigung notwendig. „Wir haben Kletterer gefunden, die auf die Glaskuppel klettern können, aber die konnten nicht putzen. Denen mussten wir erst mal das Putzen beibringen“, so Daniel Bauchinger, Chef der Hausbetreuungsfirma, über die Anfangszeit des Hangar-7.

Und auch dort, wo das Bauwerk die Kulisse für ServusTV-Sendungen wie „Talk im Hangar-7“ oder „Sport und Talk“ bietet, braucht es spezielle Vorbereitung. „Technisch und gestalterisch ist so ein Ort auf jeden Fall eine Herausforderung. So viele Chancen er bietet, so viele Challenges bringt er auch mit sich. Durch die spezielle Akustik ist ,der gute Ton‘ besonders wichtig, daher verwenden wir ein ,In-Ear-System‘. Alle Gäste - und auch das Publikum - haben bei uns ein ,Horcherl‘ im Ohr“, so Regisseur Bernd Warmuth zur „Krone“. „Ein Set, das man für viel Geld weder kaufen noch nachbauen kann.“

Auch Moderator Michael Fleischhacker genießt seinen Job im „schönsten TV-Studio der Welt“ - wo nicht nur unbezahlbare Fluggeräte mehrmals in der Woche rangiert werden, sondern auch Bäume, deren Preis nicht verraten wird, gen gläsernen Himmel wachsen. Auf Wolke 7 schwebt man auch im Restaurant „Ikarus“, wo - einen Stock tiefer - das Team um Top-Koch Martin Klein und Küchenchef Martin Ebert himmlisch, Pardon, Sterne-ausgezeichnet kocht.

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