Heimat weggespült. Wenigstens sind die Regenfälle jetzt vorbei - mehr Trost gibt es aber noch nicht für die vielen Menschen, die in Kärnten und der Steiermark zu Opfern der Flut in den vergangenen Tagen wurden. Auch gestern noch stand das Wasser in vielen Häusern, zahlreiche, noch nicht ausgepumpte Keller waren komplett geflutet. Andere traf es noch schlimmer. „Krone“-Kolumnistin Franziska Trost schreibt heute über eine Familie im südsteirischen St. Johann im Saggautal, deren Haus ein Hangrutsch einfach weggerissen hat, oder wie sie es formuliert, „ein Stück Heimat von einem Moment auf den anderen hinweggespült“. Unsere Kolumnistin weist auch auf die vielen persönlichen Tragödien neben den immensen finanziellen Schäden hin, „die vielen unersetzbaren Verluste, jene, die nicht in Zahlen zu beziffern sind, die so zu Herzen gehen. All die Erinnerungen, Fotos, Bücher, Festplatten, für die es kein Back-up gibt, unrettbar zerstört von Wasser und Schlamm.“ Und sie zitiert den Kärntner Landeshauptmann Kaiser, der im Radio-Interview forderte, „dass wir eine Politik machen, die versucht, solchen Klimaveränderungen mittel- und langfristig zu begegnen und sie zu verhindern“. Diese Erkenntnis, meint nicht nur Franziska Trost, würde man in all ihrer Dringlichkeit gerne unwiderruflich in den Köpfen der Politiker „festkleben“. Sie schreibt: „Wetterextreme werden aufgrund der Klimakrise immer öfter unser Heimathaus Österreich erschüttern. Die Scheindebatte über die Sicherheit des Bargelds ist dagegen nicht einmal ein Windhauch im Wasserglas.“ Ja, wie wahr: Lassen wir uns nicht von der Politik ablenken von den wahren Problemen!
Hilfe in besten Händen. Zum Glück wissen ja viele Österreicher, was zu tun ist. Wie jetzt den Opfern der Flut zu helfen. Denn der Verzweiflung folgt oft auch finanzielle Not, weil bei Weitem nicht alles versichert sein kann und öffentliche Hilfe begrenzt ist. Deshalb hat die „Krone“ den Verein „Krone-Leser helfen“ - „Die Krone hilft“ gegründet. Um mit der solidarischen Kraft der „Krone“-Leserfamilie in solchen Fällen rasch, unbürokratisch und effizient helfen zu können. Alle Spenden können steuerlich abgesetzt werden. Und, wie Hannes Mößlacher, Chefredakteur der „Kärntner Krone“ und Obmann des Vereines, versichert: „Bei unserem Hilfsverein kommt wirklich jeder Cent zu den Begünstigten! Die gesamte Arbeit wird von unseren Teams gemacht, externe Kosten werden von der ,Krone´ getragen.“ So können wir guten Gewissens bitten: Helfen Sie mit, zu helfen - Ihr Beitrag ist in besten Händen!
Kommen Sie gut durch den Dienstag!
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