Kampagne beendet
Tea-Party-Ikone wirft nach Vorwahl-Pleite hin
Gewonnen hatte die Abstimmung Mitt Romney (siehe auch Infobox) knapp vor dem strengreligiösen Ex-Senator Rick Santorum, der von Bachmanns Rückzug am meisten profitieren könnte. Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, überlegte nach einem enttäuschenden fünften Platz in Iowa kurzzeitig ebenfalls den Rücktritt, erklärte allerdings am Mittwoch via Twitter, dass er an seiner Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur festhalte.
Bachmann zur Lachnummer mutiert
Bachmann war während ihres Wahlkampfes in mehrere Fettnäpfchen getreten. Zur Lachnummer für viele Politikbeobachter machte sie sich aber, als sie Ende November forderte, als Reaktion auf den Sturm iranischer Studenten auf die britische Botschaft die US-Vertretung im Iran sofort zu schließen. Problem dabei war allerdings, dass seit 32 Jahren keine Botschaft der Vereinigten Staaten im Iran existiert.
Wenige Woche davor hatte sie vor einem "weltweiten Atomkrieg gegen Israel" gewarnt. Im August erzürnte sie viele Opfer des Hurrikans "Irene", weil sie den Sturm als "Botschaft Gottes" bezeichnete. In den Umfragen stürzte sie daraufhin immer weiter ab, bei den Vorwahlen in Iowa erreichte sie dementsprechend nur den sechsten Platz.
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