Ärger über Vermieter

Nasse Mauer war kein Grund für besondere Eile

Ombudsfrau
24.07.2023 17:30

Immer größer wurden die Wasserflecken in der Wohnung eines Lesers aus Wien. Bewegung in die Sache kam jedoch erst, als sich die Ombudsfrau des Falles angenommen hat.

Bereits im Jänner meldete Peter P. der Hausverwaltung, dass eine Mauer in seiner Wohnung durchnässt sei. „Es kam dann ein Installateur ins Haus, der den Schaden zwar begutachtete, aber unverrichteter Dinge wieder ging“, schildert der Wiener.

Notdienst sollte sich kümmern
Die Wasserflecken breiteten sich unterdessen weiter aus. Zwischendurch habe es sogar bis auf den Boden getröpfelt. „Nach etlichen weiteren Anrufen wurde bestätigt, dass eine undichte Stelle im Rauchfang vorhanden sei und sich ein Notdienst darum kümmern werde“, so Herr P. weiter.

Mieter wurde nur vertröstet
Doch davon habe er nie etwas bemerkt. Ganz im Gegenteil. Die Wasserflecken haben sich weiter ausgebreitet. „Da ich immer nur vertröstet werde, weiß ich nicht mehr, wohin ich mich noch wenden kann. Ich bitte Sie, mir zu helfen“, wandte sich der verzweifelte Wohnungsmieter schließlich an die „Krone“.

Die Reaktion von Wiener Wohnen
Nach Anfrage der Ombudsfrau ist Wiener Wohnen der Sache auf den Grund gegangen und hat erneut einen Installateur mit der Überprüfung beauftragt. Behoben werden konnte der Schaden vor Kurzem durch einen Spengler. Auch die Behebung der Folgeschäden sei schon beauftragt worden, und der Maler werde sich wegen eines Termins melden.

Das hofft Herr P. nun inständig. Den genauen Stand konnte man ihm nicht sagen.

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