Auch am Donnerstag waren die Feuerwehren wegen des Unwetters gefordert. In Oberwart wurde eine Garage geflutet, in Steinberg-Dörfl brach die von allen geschätzte Linde wegen des Sturms in zwei Teile.
Nach den schweren Unwettern der vergangenen Tage erwischte es das Südburgenland am Donnerstag noch einmal. So musste etwa die Stadtfeuerwehr Oberwart ausrücken, um eine geflutete Tiefgarage im Zentrum auszupumpen. Das Vorhaben glückte binnen einer Stunde.
Nicht reparabel ist wiederum ein Schaden, der in Steinberg-Dörfl im Bezirk Oberpullendorf entstanden ist. Die Marktgemeinde wurde nämlich ihres Wahrzeichens beraubt! Die Sturmböen brachten die mehr als 100 Jahre alte Linde zu Fall, die nahe dem Sportplatz aufgrund ihres gleichmäßigen Wuchses und ihrer stattlichen Erscheinung nicht nur ein Blickfang gewesen war.
„In ihrem Schatten spielten mehrere Generationen von Kindern. Die Linde war beliebter Treffpunkt für Jugendliche und Senioren, die sich dort zum Nachmittagsplauscherl trafen“, erinnert sich ein Anrainer. Als die Überreste des Baumes entfernt wurden, zerdrückte so mach Einheimischer ein Tränchen.
Gestern hatte sich die Wetterlage im Burgenland weitgehend beruhigt, die gröbsten Aufräumarbeiten nach den Unwettern waren von den Feuerwehren erledigt. Endlich Zeit für die meisten der vielen Freiwilligen, eine Nacht durchzuschlafen.
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