Alleinerziehende Väter haben es im Burgenland besonders schwer. So wenige wie dort gibt es in keinem anderen Bundesland Österreichs. Entsprechend schwer finden sie Gehör in Gesellschaft, Austauschgruppen und bei Arbeitgebern, die für aktive Vollzeitväter kaum Verständnis haben. Georg Reichl (Name geändert) ist einer dieser Solo-Papas, die mit zahlreichen Hürden zu kämpfen haben.
„Zwei Tage vor unserem Scheidungstermin fragte mich meine Frau, mit der ich acht Jahre lang verheiratet war, via WhatsApp, ob ich mich um die Kleine kümmern könne“, erzählt Georg Reichl und zieht an einer Zigarette. „Für mich war selbstverständlich, dass ich unsere Tochter zu mir nehme“, sagt der 38-Jährige dann und hält die Luft an.
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