Günter Mayer prägte fast ein Vierteljahrhundert das Medienkulturhaus in Wels. Nun übergibt er das Haus der jüngeren Generation. In der Pension wird er sein „zweites Ich“ noch mehr ausleben: Er wird zum Vollzeit-Cartoonist.
Günter Mayer (64), Kunsthistoriker und Cartoonist leitete die Galerie der Stadt Wels, die 2011 zum Medienkulturhaus (MKH) erweitert wurde, 24 Jahre lang. Im „Krone-Talk“ spricht er über Meilensteine, seine Zeichenlust und über neue Sorgen.
„Krone“: Sie treten in den Ruhestand. Was waren die bedeutendsten Meilensteine in Ihrer Ära als Leiter des MKH?
Günter Mayer: Die Kooperation mit Linz09 und der Umbau und die Verwandlung in ein großes Kulturhaus, das MKH, im Jahr 2011/12.
Ihre Nachfolge ist noch nicht geklärt...
Das MKH ist gut aufgestellt. Die Galerie ist ein wichtiger Teil geblieben – das war immer meine Herzensangelegenheit. Der Vertrag mit der Stadt endet nun im November 2024. Die Galerie wird dann nicht mehr im MKH sein. Wohin sie kommt, weiß man noch nicht. Das beunruhigt mich etwas, aber das bestehende MKH Team hat gerade ein Hearing gewonnen, bei dem es um das Betreiben des Hauses ab 2025 ging – immerhin.
Verraten Sie uns Ihre persönlichen Pläne?
Es stehen etliche Buchprojekte an. Mein Buch „Ich kann (nicht) zeichnen“ ist ein Bestseller. Jetzt kommt ein Folgeband heraus, der in wenigen Wochen fertig sein soll. Also – von Ruhe keine Spur!
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