3 Mrd. Dollar fehlen
USA: Rechenfehler bei Militärhilfe für Ukraine
Aufgrund eines Rechenfehlers muss der Betrag der Militärhilfe, den die USA seit Beginn des Krieges in der Ukraine freigegeben haben, nach unten korrigiert werden. Ursprünglich wurden fast 37 Milliarden Dollar angenommen, doch das US-Verteidigungsministerium hat nun festgestellt, dass dieser Wert um etwa drei Milliarden US-Dollar zu hoch angegeben wurde.
Pentagon-Sprecherin Sabrina Singh erklärte laut ntv, dass ein Buchungsfehler die Ursache dafür sei. Bei den Berechnungen wurden in einigen Fällen die Wiederbeschaffungskosten der gelieferten militärischen Ausrüstung anstelle ihres Nettowertes berücksichtigt, was zu einer Überbewertung führte.
Singh fügte hinzu, dass diese Unstimmigkeiten während einer regulären Rechnungsprüfung entdeckt wurden. Als mögliche Folge könnten die USA nun zusätzliche Waffenlieferungen erwägen, um die Defizite auszugleichen.
Die US-Regierung wird voraussichtlich den Gesamtwert der Militärhilfe, die seit Beginn des Krieges in der Ukraine geleistet wurde, nach unten korrigieren. Ursprünglich wurde der Wert vom Verteidigungsministerium mit mehr als 36,9 Milliarden US-Dollar (knapp 33,7 Milliarden Euro) angegeben.
Rechenfehler hat „keinen negativen Einfluss auf Unterstützung“
Mitarbeiter und Mitglieder des US-Kongresses wurden am Donnerstag über die Korrekturen informiert, wie US-Medien berichteten. Die dadurch freigesetzten Mittel könnten die Möglichkeit eröffnen, weitere Waffenlieferungen zu genehmigen.
Pentagon-Sprecherin Singh betonte, dass der Buchungsfehler keinerlei negativen Einfluss auf die Unterstützung der USA für die Ukraine habe. Die Vereinigten Staaten gelten als wichtigster Verbündeter der Ukraine im Kampf gegen die russische Invasion.







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