Der dramatische WM-Showdown des ÖFB-Teams gegen Algerien (3:3) hat auch in Deutschland für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt. In der „Bild“-Sendung „Lothar legt los“ wird dabei spekuliert, dass es beim erlösenden Last-Minute-Treffer von Sasa Kalajdzic nicht mit rechten Dingen zugegangen sein könnte. Eine Darstellung, der DFB-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus widerspricht!
Die von vielen Seiten befürchtete Neuauflage der „Schande von Gijon“ ist im finalen WM-Gruppenspiel zwischen Österreich und Algerien ausgeblieben. Vielmehr entwickelte sich der Showdown zur emotionalen Achterbahnfahrt. Nach dem fatalen 2:3 der Algerier durch Riyad Mahrez in der Nachspielzeit gelang dem eingewechselten Kalajdzic in der letzten Sekunde doch noch der erlösende Ausgleichstreffer.
Dadurch schaffte das ÖFB-Team doch noch den Einzug ins Sechzehntelfinale. Dort trifft man am Donnerstag auf Spanien (ab 21 Uhr – im sportkrone.at-Liveticker). Aber auch Algerien reichte das Remis aus, um den Aufstieg zu fixieren und anstatt selbst gegen Spanien antreten zu müssen, nun die Schweiz herauszufordern. Demnach doch wiederum die Punkteteilung, von der im Vorfeld der Partie ausgegangen wurde.
Matthäus: „Ein tolles Spiel“
Deshalb wurde in der „Bild“-Sendung „Lothar legt los“ nun spekuliert, ob es denn am Ende doch eine Art „Verschwörung“ der beiden Teams gegeben hat. „Hat Algerien möglicherweise den Österreichern noch geholfen, das 3:3 zu machen? Weil die gehen ja jetzt, weil sie nicht gewonnen haben, den Spaniern aus dem Weg“, wird in den Raum geworfen.
Eine Theorie, der Ex-DFB-Kicker Matthäus gleich klar widerspricht: „Nein, ich gehe nicht davon aus, dass was dran ist. Das kann man nicht so hinnehmen. Also da wollte ganz sicher keiner irgendjemandem aus dem Weg gehen, sonst hätten ja auch andere Mannschaften da ein bisschen mauscheln können.“ Wenngleich die Situation rund um das Match speziell gewesen sei, sieht der Experte im Ende der Partie einfach eine besondere Fußball-Geschichte: „Das war ein tolles Spiel. Das gehört ganz sicher zu den Highlights dieser Weltmeisterschaft.“
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