Es war das Wahlzuckerl der Regierung vor der Landtagswahl: der Gratis-Kindergarten. Wegen der Modalitäten – es sind etwa nur vier Stunden gratis – übten viele Bürgermeister als Umsetzer der Maßnahme Kritik. Die Stadt Salzburg passte sein Tarifmodell an und besserte so Fehler der Verordnung aus. Das hat auch die Stadt Oberndorf gemacht. Um in den Genuss des Gratis-Angebots zu kommen, gilt für die Kinder der Stichtag 1. September.
Es ist einmal die Aufgabe von uns Gemeinden für soziale Gerechtigkeit für alle zu sorgen, was wir nun einmal mehr machen.
Georg Djundja, Bürgermeister der Stadt Oberndorf
Ist ein Kind zum Beispiel im März drei Jahre alt geworden, kann es den Gratis-Kindergarten also nicht in Anspruch nehmen. „Wir haben das geändert. Bei uns gilt die Regelung für alle Dreijährigen und das von 7 bis 13 Uhr“, sagt Bürgermeister Georg Djundja (SPÖ).
30 Familien werden so entlastet. „Ich hoffe, dass die neue Landesregierung die Gratis-Kinderbetreuung weiter ausbaut“, fügt er hinzu.
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