Sorge um Techniker

Seekirchens Heimsieg hatte einen Wermutstropfen

Das sitzt! Wals-Grünau kam Freitagabend in der Westliga ordentlich unter die Räder. Schon nach 45 Minuten liefen die Flachgauer einem Drei-Tore-Rückstand hinterher und konnten diesen nach Seitenwechsel nicht mehr aufholen. Durchatmen war indes im Pinzgau angesagt, während Seekirchen ordentlich zu kämpfen hatte und erneut um seinen Edeltechniker zittert. 

„Wir waren heute mental nicht da und irgendwie nicht online in dieser Partie“, schnaufte Grünau-Coach Bernhard Huber-Rieder nach der deftigen 1:5-Heimschlappe gegen Imst durch. Seine Mannen hatten über die kompletten 90 Minuten hinweg kaum Zugriff auf die Partie, lagen zur Pause bereits mit 1:4 in Rückstand. „Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es uns einmal so erwischt“, meinte der Trainer, der an seine Mannschaft klare Worte richtete. „Den Jungs habe ich gesagt, dass – wenn wir so kommende Saison in der neuen Liga auftreten – uns das jede Woche passiert“, schilderte der Ex-Straßwalchener Szenen aus der Kabine. 

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Uns war klar, dass wir hart arbeiten müssen.

Mario LAPKALO, Cheftrainer SV Seekirchen

Keine schlechte Laune hatten indes Mario Lapkalos Seekirchener. Die Wallersee-Crew jubelte am Ende über ein überraschend knappes 1:0 daheim gegen Kufstein. Fabian Büchele sorgte aus kurzer Distanz für den Siegtreffer. „Wir haben uns ein enges Spiel erwartet. Kufstein ist sicher nicht so schwach, wie noch im Herbst. Uns war klar, dass wir hart arbeiten müssen“, freute sich der Chefcoach auch über das knappe Ergebnis.

Volkert droht wochenlange Pause
Das aber auch einen Wermutstropfen hatte. Denn nach etwas mehr als 40 Minuten ging bei Edeltechniker Aaron Boold Volkert nichts mehr. Der Ex-Austrianer zog sich ohne Fremdeinwirkung eine Oberschenkelverletzung zu. „Es ist wieder der rechte Oberschenkel. Genau da, wo ich zuletzt schon verletzt war. Die Narbe im Muskel geht einfach immer wieder auf“, sprach Volkert von einem neuerlichem persönlichen Rückschlag, der mit einer wochenlangen Pause verbunden sein könnte.

Auch der Trainer verzog das Gesicht. „Da wäre lieber ich verletzt“, meinte Lapkalo. 

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Endlich weniger Sorgenfalten gab‘s Freitagabend in Saalfelden. Die Pinzgauer jubelten einen Tag nach der Entlassung von Cheftrainer Adonis Spica über den ersten Ligasieg seit 8. November. Gegen Schwaz holte das Team von Interimscoach Arnold Benedek einen 2:0-Sieg im eigenen Haus. 

Salzburgs Teams auswärts gefordert
Schon am Samstag steigen in der Westliga die nächsten Partien. Für Salzburgs Vertreter geht es dabei auswärts zur Sache. St. Johann muss dabei zur zweiten Garde des SCR Altach. Kuchl gastiert in Dornbirn. Für den Abschluss der Runde sorgt am Sonntag Bischofshofen. Das – strukturell – Westliga-Krisenkind muss nach Kitzbühel. 

Doch bei den Pongauern regieren derzeit andere Sorgen. Denn der Skiclub Bischofshofen ist ab 1. Juli 2026 – auf dem Papier vorerst offiziell für ein Jahr – Mieter der örtlichen Fußball-Infrastruktur. Eine Entscheidung, die vieles in Pongau und Umgebung verändern wird, aber auch den Altmieter selbst.

Bischofshofen bekommt Unterstützung vom Verband
Der BSK sucht weiterhin nach einer Spielstätte für die kommende Saison, müsste diese – der SFV verlängerte gestern die Frist um 18 Tage, will den Klub unterstützen – bis 15. Mai bekannt geben. „Wir befinden uns in Verhandlungen“, sagte Obmann Josef Reiter nach der Entscheidung der Gemeindevertreter, ohne Details zu nennen. Wie aber sieht die Zukunft der Kampfmannschaft überhaupt aus? Dem Vernehmen nach soll sich der eine oder andere Spieler schon nach einem neuen Verein umgesehen und dort angeklopft haben.

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