Nach Verkehrsunfall

Amerikaner musste sechs Tage neben Leiche ausharren

Ausland
02.10.2011 09:37
Bei einem Verkehrsunfall ist der 68-jährige Amerikaner David Lavau in eine Schlucht gestürzt und wurde ganze sechs Tage nicht gefunden. Noch dramatischer machte die Situation die Tatsache, dass genau an derselben Stelle ein paar Tage vor Lavaus Unfall ein weiterer Autofahrer verunglückt war. Dieser hatte den Aufprall allerdings nicht überlebt - und so musste Lavau gemeinsam mit der Leiche fast eine Woche in der 60 Meter tiefen Schlucht ausharren.

David Lavau aß Käfer und Blätter und trank aus einem Bach, er hatte einen starken Überlebenswillen - und das obwohl er mit einer Leiche eingesperrt war. Nach sechs Tage kam allerdings die große Erlösung: Lavaus Kinder entdeckten den 68-Jährigen, und so konnte er endlich befreit werden.

Vor seiner Entdeckung hatte Lavau an der Unfallstelle noch in den Sand geschrieben: "Ich liebe meine Kinder. Der tote Mann ist nicht meine Schuld. Alles Liebe, Papa."

Der zweite Autofahrer war vermutlich bereits mehr als eine Woche zuvor an derselben Stelle von der Straße abgekommen. Bei dem Toten dürfte es sich um einen 88-jährigen Mann handeln, der als vermisst gemeldet worden war. 

Lavau selbst zog sich Brüche an drei Rippen, einem Arm und am Rücken zu. Wie das erste Bild aus dem Krankenhaus zeigt, kann er allerdings schon wieder lachen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
02.10.2011 09:37
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung