Die Bank für Kärnten und Steiermark feierte 2022 nicht nur ihren 100-er, sondern auch ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Jahr.
„Auf das Jahr 2022 werden wir noch lange gerne zurückblicken.“ Mit diesen Worten präsentierte Herta Stockbauer, die Vorstandsvorsitzende der BKS, das Jahresergebnis und freute sich über die würdigen Feiern zum 100-Jahr-Jubiläum. „Aber die Hoffnung, dass 2022 endlich einmal wieder ein Jahr ohne negative Einflüsse auf die Wirtschaft wird, hat sich nicht erfüllt.“ Trotzdem bleibt für die Bank das Thema Nachhaltigkeit weiter im Fokus.
Nachhaltigkeit im Fokus
„Unsere Kunden beschäftigten sich intensiv damit, wie sie ressourcenschonender produzieren oder ihre Immobilien energieeffizienter machen könnten“, erklärt Stockbauer – die BKS investiere selbst in neue Photovoltaikanlagen. „Unsere erste PV-Anlage ging 2013 in Betrieb, Ende 2022 verfügten wir schon über fünf Anlagen.“ Doch auch im Finanzbereich wird auf Nachhaltigkeit Wert gelegt, und die Kunden der BKS haben schon über eine Milliarde Euro in entsprechenden Produkten der Bank veranlagt.
Green Bonds für konkrete Projekte
Ein Beispiel dafür ist ein neuer Green Bond („Grüne Anleihe“, Anm.), über den ein Biomassekraftwerk der Hasslacher Gruppe finanziert wird. „Hinter jedem Bond steht ein konkretes Projekt“, betont Stockbauer. „Wir legen in einem Wirkungsbericht auch jährlich den Umsetzungsstand der Projekte, die eingesparten CO₂-Emissionen und die produzierte Menge erneuerbarer Energie offen.“ Auch das Kreditgeschäft entwickelte sich durch die Zinswende positiv. Und um dort weiter wachsen zu können, startet Ende April eine Kapitalerhöhung.
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