Das 343 Jahre alte Kleinod lockt ins Lavanthaus
Die Kunst des Restaurierens liegt darin, nicht zu sehen, was gemacht worden ist", sagt Hermann Wech. Der Wolfsberger hat das historische Juwel aus dem Jahr 1680 liebevoll restauriert. Nun kann die Zunfttruhe der Wolfsberger Schneiderinnung im Museum im Lavanthaus bestaunt werden.
Das Kleinod ist eine Leihgabe des Lavanttaler Heimatmuseumsvereins unter Obmann Robert Swatek.
Museumsdirektor Christian Bachhiesl verweist in die Zeit, in der freie wirtschaftliche Konkurrenz nicht erlaubt war: “Wer bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts in einem Handwerk tätig sein wollte, musste von der Zunft anerkannt werden.
„Die Zünfte erfüllten zudem Aufgaben wie Kranken-, Witwen- oder Altersvorsorge. Bachhiesl: „Im 17. Jahrhundert erteilte diese Privilegien das Bistum Bamberg.“ In der Truhe befinden sich wertvolle Urkunden, die Rechte der Schneiderinnung beinhalten; auch Meisterbuch, Zunftprotokolle, Meisterzulassungsbriefe. „Eine Bad St. Leonharder Familie hat uns diese Kostbarkeit vermacht", so Swatek. Viele Sponsoren ermöglichten die Restaurierung.
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