50 Rekorde hat Muskelprotz Franz Müllner bereits verbucht. Nun plant er wieder spektakuläre Aktionen von Peru über Afrika bis in die Antarktis. Zum Aufwärmen zog er in Graz eine 80 Tonnen schwere Lok.
Großer Bahnhof am Donnerstag für Franz Müllner in Graz. Dutzende Journalisten und GKB-Mitarbeiter warteten am Werkstättengelände der Graz-Köflach-Bahn in Eggenberg auf den Kraftsportler. Dessen Plan: eine 80 Tonnen schwere Diesellok ziehen.
„Natürlich bin ich nervös“, sagte der als „The Austrian Rock“ Bekannte wenige Augenblicke vor dem Versuch, „diese Anspannung braucht’s aber auch“.
Lok 20 Meter lang gezogen
Nach Sekunden der Konzentration und dreimaligem Klatschen der Hände ging’s dann los: Mit einem wilden Schrei brachte der 130-Kilo-Brocken die Lok tatsächlich in Bewegung.
Am Ende war die Strecke 20 Meter lang. Unfassbar! „Es war brutal“, gab Müllner zu, „wirklich zach. Der Druck im Gesicht war das Ärgste.“ Sein Fazit? „Natürlich bin ich erleichtert, es geschafft zu haben. Es war eine coole Geschichte.“
Rekord am höchst gelegener Zug-Strecke der Welt
50 Rekorde hat der heute 53-Jährige bereits auf seinem Konto, Lastwagen, Panzer oder Flugzeuge – nichts ist vor dem Extremsportler sicher. Jetzt wartet aber das größte Highlight seiner Karriere – das Motto lautet „Sieben Kontinente – sieben Weltrekorde“.
Start für den in Predlitz-Turrach in der Steiermark groß gewordenen Müllner ist in Südamerika. Eine 100 Tonnen schwere Lok der Inca Rail, einer der höchst gelegenen Zug-Strecken der Welt beim Machu Picchu, will der Kraftlackl, immer unterstützt von dem steirischen Sicherheitsexperten Markus Schimpl, ziehen – auf mehr als 3000 Metern Höhe.
Unter anderem führt die große Tour dann auch nach San Diego (USA), Tokio (Japan) oder Afrika (Kap der Guten Hoffnung). Den Höhepunkt wird es aber in der Antarktis geben. „Dort werde ich einen Eisberg, so groß wie ein Hotel, ziehen.“ Alles Gute dafür!
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