13 Katzen suchen ein neues Zuhause, also eigentlich deren Besitzer. Denn hergeben wollen Annemarie und Markus Huemer ihre Stubentiger nicht. Aber die beiden und ihre Söhne sind ohne Bleibe, denn sie haben in einem jener Häuser gelebt, die nach einem Felssturz nicht mehr bewohnbar sind.
Es war ein gewaltiger Rumpler, der das Leben von Markus (48) und Annemarie Huemer (52) und ihren beiden Söhnen völlig aus den Fugen brachte. Der Rumpler war der Felssturz am 8. Februar in Steyr, bei dem zwei Baggerfahrer ihr Leben verloren haben. Aber auch die Huemers haben etwas verloren, nämlich ihr Haus, in dem sie als Mieter gewohnt haben.
Über Nacht obdachlos
Dieses ist nun nicht mehr bewohnbar, es wäre viel zu gefährlich. Darüber wurden sie und andere Betroffene am vergangenen Mittwoch in einem Gespräch informiert – wir berichteten. „Wir sind praktisch über Nacht obdachlos geworden“, sagt Markus Huemer. Ihr Vermieter hat ihnen zwar ein Übergangsquartier zur Verfügung gestellt, aber das wird keine Dauerlösung sein.
Suche auf Facebook
Und nun sind Markus Huemer und seine Angehörigen auf Wohnungssuche. Doch diese gestaltet sich sehr schwierig. Der Grund: Die Familie versorgt 13 Katzen, alles Freigänger die einen Garten benötigen. „Am besten wäre natürlich wieder ein Haus, aber das ist in Steyr gar nicht so einfach“, erzählt Huemer. Sie haben auch schon bei den Genossenschaften nachgefragt, doch die Katzen sind ein Problem. Nun hat Markus Huemer auch auf Facebook einen Hilferuf gepostet, sucht dort nach einer neuen Bleibe.
Eine Hoffnung haben die Huemers aber noch; Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ) hatte der Familie schon seine Unterstützung bei der Suche nach einem neuen „Paradies“ zugesagt.
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