Da Einbrüche scheinbar schon zur Tagesordnung gehören und aktuell sehr häufig vorkommen, holte sich „die Krone“ - passend zum Thema - Präventionstipps beim Sicherheitstechniker Peter Komposch von der Firma „Safercities“.
Das „A“ und „O“ einer sicheren Wohnung sind Warnmelder, also Alarmsirenen, welche für den Einbrecher gut ersichtlich an der Hausfassade angebracht sind. Diese sollten unbedingt an der Vorder- sowie Rückseite des Hauses montiert sein. Meistens warten Eindringlinge schon im Garten, bis der Hausherr sein zu Hause verlässt und handeln anschließend schnell.
Damit der Unbekannte auch akustisch erkennt, dass das Haus alarmgesichert ist, sollte die Alarmanlage beim Verlassen der Wohnung bei der Aktivierung auch hörbar sein. Beispielsweise durch ein Piepsen oder Meldungen wie „Die Anlage ist aktiv“.
Peter Komposch von der Firma Safercities
Wie sieht es für Wohnungen in Mehrparteienhäusern aus?
Für Wohnungen in Mehrparteienhäusern, wo das Anbringen einer Alarmanlage außen meist nicht möglich ist, wäre eine einbruchssichere Wohnungstüre, in Kombination mit einem Warnmelder in der Wohnung, schon ausreichend. Um wirklich sicherzugehen, sollte ein Teil der Anlage auch beim Nachbarn - natürlich mit Zustimmung seinerseits - nebenan aufgebaut sein, um die doppelte Kontrolle zu gewährleisten.
Abschließend kann gesagt werden, dass eine Alarmanlage, welche richtig aktiviert ist und an mehreren Stellen am Außengebäude angebracht ist, die Wohnung von Einbrechern abhält. „In 1000 Fällen passiert vielleicht nur bei einem etwas. Meist werden Alarmanlagen aber unabsichtlich durch die Besitzer selber ausgelöst!“, ergänzt Peter Komposch.
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