22.08.2011 18:31 |

Flammeninferno

Bewaffnete fackeln Tanker-Konvoi der NATO in Pakistan ab

Bei einem Anschlag auf mit Benzin beladene Tanklastwagen für die NATO-Truppen in Afghanistan sind am Montag in Pakistan 19 Fahrzeuge in Flammen aufgegangen bzw. zerstört worden. Rund ein Dutzend Bewaffnete auf Motorrädern hätten das Feuer auf den Konvoi eröffnet, als er auf eine Polizeieskorte wartete, sagte ein Polizeisprecher.

Der Konvoi war in dem Dorf Kolpur in der südpakistanischen Provinz Belutschistan südlich der Provinzhauptstadt Quetta angegriffen worden - riesige, schwarze Rauchwolken waren kilometerweit zu sehen. Die Fahrer seien aber unverletzt entkommen, so der Behördensprecher.

Immer wieder Anschläge auf Transporter
13 Tanklaster seien ganz und sechs weitere teilweise ausgebrannt. Sieben Fahrzeuge seien unbeschädigt geblieben. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Die Taliban hatten in der Vergangenheit jedoch wiederholt ähnliche Anschläge auf Transporte der NATO-Truppen verübt.

Der Großteil der Versorgung der US-Truppen im Süden Afghanistans läuft über Pakistan. Die Anschläge zwingen die US-Truppen jedoch zunehmend, alternative Versorgungsrouten zu suchen. Während 2009 noch 90 Prozent der auf dem Landweg transportierten Güter von der pakistanischen Hafenstadt aus Karachi ins Nachbarland gebracht wurden, werden inzwischen 40 Prozent über die zentralasiatischen Staaten im Norden Afghanistans geliefert.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).