Konsumentenschutz half

Nicht gelieferte Ware, Fake-Shops oder Mietrecht

Politik
03.01.2023 18:30

Genug zu tun gab es im abgelaufenen Jahr 2022 für die Konsumentenschutzabteilung des Landes: Insgesamt 2245 Anfragen wurden registriert.

Der Beratungsbedarf ist deutlich gestiegen: „Vor fünf Jahren waren es noch 1239 Anfragen“, berichtet die Vize-Landeschefin Astrid Eisenkopf.

Online-Handel sorgt für Arbeit
Die Bilanz im Detail: Der Online-Handel spielte weiter eine große Rolle, das Konsumverhalten hat sich durch die Pandemie stark dort hin „verlagert“. Probleme ergaben sich vor allem mit nicht oder verspätet erhaltenen Warenlieferungen, bei erklärten Widerrufen sowie durch die Zwischenschaltung von Zahlungsdienstleistern.

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Sämtliche Fälle, welche an unsere Servicestelle mit der Bitte um Intervention an uns herangetragen wurden, konnten von uns positiv für die Verbraucher erledigt werden.

Vize-Landeschefin Astrid Eisenkopf (SPÖ)

Außerdem wurden mehr Konsumenten Opfer von betrügerischen Online-Shops. Diese Fakeshops präsentierten sich oft mit optisch ansprechenden Internet-Auftritten. Besonders verlockende Angebote verleiteten viele Verbraucher zu Bestellungen mit Vorauskasse. Vor allem ältere Konsumenten wurden im Vorjahr auch mit zugesandten Waren konfrontiert, die sie gar nicht bestellt hatten. Die gute Nachricht: Sämtliche Fälle, die an die Servicestelle mit der Bitte um Intervention herangetragen wurden, konnten positiv für die Verbraucher erledigt werden.

Mieter fragten nach
Zugleich stieg auch der mietrechtliche Beratungsbedarf stark an. 930 Anfragen wurden registriert – rund 41 Prozent der Gesamtanfragen. Kündigungen, Mängel beim Mietgegenstand, Fragen zum Vertrag oder die Indexanpassung standen meist im Mittelpunkt. 130 Anfragen betrafen den Themenkreis Rauchfangkehrer. Die Unklarheiten konnte aber in der Regel konsensual geklärt werden.

Die Beratung erfolgte in der Regel telefonisch bzw. per E-Mail. „Das wird sehr gut angenommen, weil es eine unkomplizierte Hilfe ist“, erklärt Eisenkopf. Im Vorjahr gab es auch Konsumentenschutz-Sprechtage in Oberwart und Güssing, weitere sollen heuer folgen.

Infos und Beratung

Konsumentenschutz des Landes Burgenland

Telefonisch unter 057/600-2346 oder

per E-Mail: post.konsumentschutz@bgld.gv.at

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