Volksvertreter bekommen ab 1. Jänner mehr Geld - nicht jeder freut sich. Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp lässt gegenüber der „Krone“ mit einer interessanten Idee aufhorchen.
Wie zuletzt die Eisenbahner oder der Handel dürfen sich auch Politiker ab 1. Jänner über höhere Gehälter freuen. 5,3 Prozent mehr gibt es für sie. Bei Spitzenvertretern auf Bundes- und Landesebene bedeutet das ein Körberlgeld von rund 1000 Euro mehr pro Monat.
„Das ist etwa gleich viel wie das Gesamteinkommen eines Mindestpensionisten, und diese Menschen sind von den aktuellen Teuerungen ganz besonders betroffen“, rechnet Wiens FPÖ-Obmann Dominik Nepp vor.
Zusatzeinkommen für von Teuerungen Betroffene spenden
Nepp fordert gegenüber der „Krone“, dass die Spitzenpolitik in Stadt und Bund ihre Zusatzeinkommen spenden sollten. Nepp: „Für viele Wiener wird 2023 nicht zum Lebens-, sondern zum Überlebenskampf. Da die Bezügeerhöhung nicht abgelehnt werden kann, werde ich sie besonders Betroffenen direkt zukommen lassen und mit ihnen einkaufen gehen oder Sportkurse von Kindern bezahlen.“
In Nepps Fall sind das auch mehrere Tausende Euro pro Jahr.
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